Tag-Archiv für » Alkoholtherapie «

ALKOHOL / DROGEN AM STEUER

Montag, 21. Februar 2011 12:23

Seit dem 1. August 2007 gilt für Fahranfänger in der Probezeit oder vor Vollendung des 21. Lebensjahrs absolutes Alkoholverbot. Verstöße gegen dieses Verbot werden mit einer Geldbuße von 125 € und zwei Punkten im Verkehrszentralregister in Flensburg geahndet.
Nach § 2a Abs. 2 StVG führt dies zur Verlängerung der Probezeit um zwei Jahre und zur Anordnung der Teilnahme an einem Aufbauseminar. Bei Fahrzeugführern im Besitz eines Personenbeförderungsscheins führt ein Blutalkoholgehalt, der höher als 0,0 ‰ ist, zum Verlust der Erlaubnis der Personenbeförderung.
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Einstufung von Alkoholabhängigen

Dienstag, 1. Februar 2011 12:13

Die unterschiedlichen Ursachenbündel lassen unterschiedliche Formen des Alkoholismus entstehen:
Es gibt „nicht süchtige Alkoholiker“:
Alpha – Trinker Alpha – Trinker werden auch Problem-, Wirkungs- und Erleichterungstrinker genannt. Sie erleben häufig nach Alkoholeinnahme eine deutliche Erleichterung, Entspannung und Befreiung von Missstimmungen. Spannungen scheinen leichter tragbar, Hemmungen und Unsicherheit treten zurück. Diese befreienden Wirkungen des Alkohols werden Alpha – Alkoholiker erneut suchen, wenn sie wieder in belastende Situationen kommen. So entwickeln sie eine seelische Abhängigkeit vom Alkohol, behalten jedoch jederzeit die Freiheit mit dem Trinken aufzuhören. Sie entwickeln auch nach jahrelangem Trinken keine fort-schreitende Alkoholabhängigkeit und sind deshalb auch nicht als krank zu bezeichnen. [...]

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Wie schädigt Alkohol mein Kind während der Schwangerschaft?

Dienstag, 18. Januar 2011 12:23

Der Alkohol, den die werdende Mutter trinkt, gelangt durch den Mutterkuchen in den Blutkreislauf des Kindes. Der Alkohol kann die Zellen des Kindes durch Hemmung der Zellteilung beeinträchtigen und die natürliche Organentwicklung, wie vor allem die Entwicklung des Gehirns, schädigen. So ist es nicht verwunderlich, dass eine geistige Behinderung des Kindes mit die häufigste Folge des Alkoholkonsums in der Schwangerschaft ist. Die Menge des getrunkenen Alkohols entscheidet, in welchem Umfang eine Schädigung eintritt. Sicher ist, dass jeder Schluck Alkohol bis zum Kinde gelangt und folgenreiche Schäden verursachen kann. [...]

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Alkohol im Straßenverkehr

Dienstag, 4. Januar 2011 12:19

Schon eine Blutalkoholkonzentration von 0,3 Promille führt bei Verkehrsteilnehmern zu physiologischen Beeinträchtigungen, die sich vor allem in unerwarteten Situationen durch eine verlängerte Reaktionszeit, durch visuelle Wahrnehmungsstörungen und durch Selbstüberschätzung bemerkbar machen. Deshalb kann bereits bei Anzeichen von Fahrunsicherheit (Schlangenlinien fahren) ab 0,3 Promille die Fahrerlaubnis eingezogen werden (§ 316 StGB). [...]

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Therapiemöglichkeiten für Alkoholkranke

Montag, 20. Dezember 2010 13:45

Ohne fremde Hilfe, schaffen nur sehr wenige Alkoholkranke, den Absprung in ein Leben ohne Sucht und Leiden. Die Behandlung wird von den Krankenkassen finanziert, da Alkoholismus eine Krankheit ist. Alkoholmissbrauch fällt allerdings nicht darunter. Es kann 
keiner therapeutische Hilfe in Anspruch nehmen, der mal einen über den Durst getrunken hat. Die im deutschen Sprachraum üblichen Therapieverfahren für Alkoholabhängigkeit werden in den nun folgenden Punkten vorgestellt: [...]

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Chronische Phase des Alkoholismus

Dienstag, 7. Dezember 2010 12:30

Einsetzen des Verlängerten Rausches: Die zunehmend beherrschende Rolle des Alkohols und das durch das morgendliche Trinken entstandene Verlangen brechen schließlich den Widerstand des Alkoholikers. Er ist jetzt auch am hellen Tag und bisweilen öfters in der Woche betrunken. Oft verharrt er mehrere Tage hintereinander in diesem Zustand, so dass er dem verlängerten Rausch unterliegt, bis er völlig unfähig ist (geistig und körperlich) noch etwas zu unternehmen. [...]

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Wie wirkt Alkohol überhaupt?

Dienstag, 23. November 2010 12:29

Alkohol dringt über die Schleimhäute rasch in die Blutbahn und durchströmt den gesamten Organismus. Er beeinflusst vor allem die Zentren des Gehirns, die das Bewusstsein und die Gefühle steuern. Die Wirkung ist zunächst anregend, geht später aber in eine Betäubung über. Ab ca. 0,2 Promille verändern sich subjektives Erleben und persönliches Verhalten. Man fühlt sich zwangloser und freier. Alles scheint machbar. Gut zu beobachten ist zum Beispiel, dass Männer im alkoholisierten Zustand offener auf Frauen zugehen und sie ansprechen (umgekehrt ebenso), als sie es nüchtern tun würden. [...]

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Jugendliche trinken wie nie

Dienstag, 16. November 2010 11:46

Alkoholsucht und psychische Störungen sind die Volkskrankheit junger Menschen zwischen 12 und 21 Jahren. Zu diesem Ergebnis kommt das aktuelle Weißbuch der Krankenkassen in Zusammenarbeit mit der Medizinischen Hochschule Hannover. Forscher werteten Krankengeschichten von über 200.000 Jungendlichen und jungen Erwachsenen aus. Danach schnellte der Alkoholmissbrauch in diesem Alter zwischen 2000 und 2009 um 166 Prozent in die Höhe. [...]

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Co-Abhängigkeit und Alkohol in der Schwangerschaft

Dienstag, 9. November 2010 12:18

Unter dem Begriff der Co-Abhängigkeit versteht man das komplizierte Wechselspiel zwischen Abhängigen und seiner Umwelt. Kollegen, Freunde, Lebenspartner usw. können sich spiegelbildlich zu den Störungen der Alkoholsucht ergeben.
Beschützer und Erklärungsphase
Sie zeichnet sich durch übertriebenes Mitgefühl, Verständnis und Nachsicht aus. Man mischt sich nicht in die Angelegenheiten des Betroffenen ein, da dieser ohnehin genug Probleme hat. Dennoch leidet man mit dem Betroffenen. [...]

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Der Entzug eines Alkoholikers

Dienstag, 2. November 2010 12:10

Körperliche Abhängigkeit entsteht nur dann, wenn täglich über einen langen Zeitraum eine bestimmte Mindestmenge konsumiert wird. Die Substanz wird in das biochemische Gleichgewicht eingebaut (wie auch bei anderen Drogen). Es wird zunehmend mehr von dieser Substanz benötigt um die gleiche Wirkung zu erzielen. Wird der Konsum eingeschränkt gerät dieses biochemische Gleichgewicht in Unordnung. Zittern, Schweißausbrüche, Unruhe, Angst ,bis hin zu Halluzinationen sind die Entzugserscheinungen. Im Extremfall können diese Entzugserscheinungen tödlich sein. Beim Entzug ist das wichtigste den Betroffenen nicht als Schuldigen sondern als Opfer zu betrachten. Die körperliche Entgiftung ist bereits nach 10 Tagen abgeschlossen. Als chemische Mittel werden Benzodiazepinen und Clomethaziol gegeben. Letzteres hilft auch beim Kater. Diese Entzugsbehandlung ist nur ein Teil, der allein nur äußerst selten zu bleibender Stabilität führt. [...]

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