Tag-Archiv für » Alkoholsucht «

Der Weg in die Sucht

Donnerstag, 25. Februar 2016 12:33

Eine Alkoholabhängigkeit entwickelt sich meist schleichend über viele Jahre hinweg. Die Anzeichen für eine krankhafte Sucht sind jedoch klar erkennbar: Das Leben dreht sich zunehmend um die Droge Alkohol. Ohne Alkohol funktioniert nach und nach scheinbar immer weniger. Alkohol zu trinken ist das Wichtigste, andere Interessen werden vernachlässigt. Ein klarer Hinweis auf eine Alkoholabhängigkeit sind wiederholte, erfolglose Versuche, weniger oder gar nichts mehr zu trinken. Haben Alkoholabhängige einmal damit begonnen zu trinken, fällt es ihnen sehr schwer aufzuhören. [...]

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Regelmäßiger Alkoholkonsum schadet dem Gedächtnis

Donnerstag, 11. Februar 2016 11:14

Die Grenze zwischen maßvollem und übermäßigem Alkoholkonsum ist schnell überschritten.

Jeden Tag ein Bier und dann noch eins: Bei Männern, die viel trinken, verschlechtern sich schon im mittleren Alter Gedächtnis und logisches Denken. 

Die Schüchternheit verfliegt, die höfliche Zurückhaltung auch. Alkohol verändert den Menschen, er schickt ihn in ein Hochgefühl, das direkt im Hirn entsteht. Der Stoff heftet sich an dieselben Bindungsstellen wie das bekannte Beruhigungsmittel Valium. Daneben sorgt er dafür, dass das Gehirn Dopamin ausschüttet, einen Nervenbotenstoff, der eine Art Vorfreude hervorruft.

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Folgen und Gefahren von erhöhtem Alkoholkonsum

Samstag, 6. Februar 2016 12:31

Die Folgen von Alkohol und die Gefahren, die von Alkohol ausgehen, hängen von der Menge und der Häufigkeit des Alkoholkonsums ab: Je mehr und häufiger Sie Alkohol trinken, desto größer ist das Risiko, sich und anderen zu schaden.

Körperliche, psychische und soziale Schäden entstehen in der Regel nicht von heute auf morgen. Vielmehr wird häufiger oder übermäßiger Alkoholkonsum zunächst oft verharmlost. Alkoholmissbrauch wird als solcher nicht erkannt oder aus dem Bewusstsein verdrängt. Insbesondere in Stresssituationen oder bei Konflikten ist es für viele alltäglich, Kummer und Sorgen mit Alkohol »hinunterzuspülen«. [...]

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Der Rückfall bei Alkoholkranken

Donnerstag, 28. Januar 2016 12:41

Alkoholkrankheit ist nicht heilbar, man kann sie nur zum Stillstand bringen. Die meisten Alkoholkranken glauben, nach einer Phase der Abstinenz wieder mit Alkohol umgehen zu können. Leider vermuten das auch die Angehörigen. Das ist ein fataler Irrtum! Die Alkoholkrankheit ist wie ein “Chip” im Kopf gespeichert. Der Kranke fängt dort wieder an, wo er einst aufgehört hat.

Haben Sie selber einen Rückfall, werden Sie schnell feststellen, dass Ihnen der Alkohol wahrscheinlich nicht mehr schmeckt. Auch die erhoffte Wirkung tritt nicht mehr ein. Es ist schwer zu glauben, aber jeder, der einen Rückfall hatte, wird Ihnen das bestätigen. Die Abhängigkeit ist jedoch sofort wieder da. [...]

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Die Folgen der Alkoholkrankheit

Donnerstag, 31. Dezember 2015 10:47

In größeren Mengen konsumiert, wirkt Alkohol als Zellgift und schädigt praktisch alle Organsysteme des Körpers. Die Folgen der Alkoholkrankheit sind weitreichend.
Die Verträglichkeit von Alkohol und seine Auswirkungen haben je nach Toleranzlage ein sehr breites individuelles Spektrum. Bei einer Blutalkohol-Konzentration von etwa 3 Promillen zeigen die meisten Menschen das Bild einer schweren Alkoholvergiftung (nach verhaltensdeutlichen Koordinations- und Artikulationsstörungen kommt es zur Beeinträchtigung der Bewusstseinslage, und zwar von ausgeprägter Schläfrigkeit bis hin zum Koma). Ab 5 Promille ist in der Regel mit einem tödlichen Ausgang zu rechnen.
Bleiben bei schweren akuten Vergiftungserscheinungen (Alkoholvergiftung) die nötigen Behandlungsmaßnahmen aus, kann der Rausch tödlich enden, z.B. durch Unterzuckerung, Unterkühlung, Atemstillstand, Ersticken an Erbrochenem etc. [...]

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Woran man Alkoholsucht erkennen kann

Donnerstag, 3. Dezember 2015 10:14

Alkohol ist eine gesellschaftlich akzeptierte Droge und als Stimmungsmacher überall willkommen. Somit ist der Weg in eine Suchtgefahr gesichert. Die Anzahl an Menschen mit einer Alkoholsucht steigt immer mehr und außer dass es zu körperlichen und psychischen Schäden führt, leidet auch das soziale Umfeld darunter. Ist Ihr Alkoholkonsum noch risikoarm oder entwickelt sich schon eine Abhängigkeit? [...]

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Alkohol und Drogen am Arbeitsplatz

Samstag, 28. November 2015 10:31

Man spricht von fünf Prozent Abhängigen und zehn Prozent Suchtgefährdeten in der arbeitenden Bevölkerung. Allein wegen Alkohols am Arbeitsplatz entstanden 2007 fast 30 Milliarden Euro Verlust für die Volkswirtschaft, alkoholbedingte Arbeitsunfälle verursachten Kosten von einer Milliarde Euro. Wie stark Medikamentenabhängigkeit zugenommen hat, weiß keiner – sie wird nicht umsonst die “stille Sucht” genannt. Eine Schnapsfahne kann man immerhin riechen.

Beim Thema »Alkohol am Arbeitsplatz« denken manche vielleicht an das Anstoßen mit einem Gläschen Sekt auf den Geburtstag oder das Betriebsjubiläum einer Kollegin oder eines Kollegen. Alkoholkonsum ist so alltäglich, dass bei solchen Gelegenheiten auch in der Firma getrunken wird. Was in der Freizeit ganz normal scheint, wird auch am Arbeitsplatz unkritisch betrachtet. Zu Unrecht: Alkohol am Arbeitsplatz kann ernsthafte Folgen haben. [...]

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Ab wann spricht man von Sucht?

Donnerstag, 26. November 2015 10:21

Ein Bier zum Feierabend, ein Piccolo mit Freundinnen. Was sich so harmlos anhört, kann der Beginn einer schleichenden Sucht nach Alkohol sein. So trinkt jeder Deutsche im Schnitt rund 9,6 Liter reinen Alkohol pro Jahr. Ab wann wird der Konsum schädlich und wird jeder, der ab und zu (viel) trinkt, automatisch zum Alkoholiker? Dabei spielen mehrere Faktoren eine Rolle; vorrangig sind es genetische Einflüsse, also eine gewisse Anfälligkeit, die vererbt wird. Es gibt nicht das eine Suchtgen, sondern es hängt an vielen Hundert Genen, die in jedem Einzelfall unterschiedlich zusammenwirken.

Ein ausschlaggebender Faktor is beispielsweise die Verfügbarkeit. So ist in Deutschland Alkohol sieben Tage pro Woche 24 Stunden lang verfügbar. Auch das Einstiegsalter spielt eine Rolle. Bei Jugendlichen, die bereits mit elf oder zwölf Jahren mit Alkohol anfangen, liegt das Suchtrisiko bei 40 Prozent. Bei den 15- bis 16-Jährigen beträgt es „nur“ sieben Prozent. Das weit verbreitete Komasaufen unter Kindern wird in spätestens zwei Jahrzehnten deutliche Spuren in den Suchtkliniken hinterlassen. [...]

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Alkoholsucht bei Frauen

Donnerstag, 31. Oktober 2013 13:42

Alkoholismus ist keine reine Männersache, auch immer mehr Frauen greifen zur Flasche. Laut Statistik kommt heute auf zwei alkoholkranke Männer eine alkoholkranke Frau. Während trinkende Männer noch gesellschaftlich akzeptiert werden, gilt die trinkende Frau in unserer Gesellschaft als Minderwertig – deshalb spielt sich die Sucht der Frauen meist im Verborgenen ab. Die typische Trinkerin trinkt heimlich zu Hause und alleine. [...]

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Wie lässt sich Alkoholsucht frühzeitig erkennen und auf welche Symptome muß man achten?

Dienstag, 15. Oktober 2013 20:02

Alkohol wirkt sich bereits kurz nach dem Konsum auf den Körper aus. Zu hoher Alkoholkonsum über längere Zeit kann Schäden hervorrufen, die erst nach Monaten oder Jahren erkennbar werden und meist in der Alkoholsucht enden.

Bei den gesundheitlichen Auswirkungen unterscheidet man hauptsächlich zwischen folgenden Bereichen:

  • körperliche und psychische Symptome unmittelbar nach dem Konsum
    Dazu gehört die Erweiterung der Blutgefäße, diverse Koordinations- und Bewegungsstörungen, usw.

  • direkte körperliche und psychische Folgen einer Alkoholsucht
    Appetitlosigkeit (oft im Zusammenhang mit Gewichtsabnahme) aber auch Entzugserscheinungen, die häufig mit Übelkeit sowie körperlicher Unruhe und Zittern, Schwitzen oder Verdauungsbeschwerden einhergehen.

  • die Folgeschäden des Konsums
    In größeren Mengen konsumiert, wirkt Alkohol als Zellgift und schädigt praktisch alle Organsysteme des Körpers! Regelmäßiger Alkoholkonsum erhöht das Risiko für viele verschiedene Krankheiten um ein Vielfaches. Hierzu zählen neben einer dauerhaften Schädigung der Leber (Leberzirrhose), Schädigungen der Nervenbahnen (Polyneuropathien) sowie Erkrankungen des oberen Verdauungstraktes, vor allem auch Persönlichkeits- und Hirnleistungsstörungen (organisches Psychosyndrom – durch den Abbau von Gehirnsubstanz kommt es zu Störungen der Gedächtnisleistung, der Feinmotorik sowie der Aufmerksamkeits- und Konzentrationsfähigkeit).

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