Individuelle Burnout-Prävention – Sensibilität für das eigene Wohlbefinden

Burnout und seine Risiken sind inzwischen ein “soziales Thema”, das Ärzte, Wissenschaftler, Unternehmen sowie die Politik beschäftigt. Zu kurz kommen in dieser Diskussion oft die Möglichkeiten einer individuellen Burnout-Prävention – dabei lassen sich viele Fähigkeiten und Verhaltensweisen, die dafür sorgen, dass eine dauerhafte Stressbelastung nicht in einen Burnout mündet, trainieren.

Burnout: Keine Krankheit, sondern ein Prozess

Burnout ist “keine Krankheit”? Auf den ersten Blick dürften viele Stressgeplagte und Burnout-Betroffene diesen Gedanken weit von sich weisen und sich wahrscheinlich beleidigt oder mit ihren Beschwerden missverstanden fühlen. Trotzdem gilt das Burnout-Syndrom in der aktuellen Krankheits-Klassifikation der WHO (10. ICD 2010) nicht als solche, sondern als ein Prozess, der über einen langen Zeitraum im Wechselspiel von äußerer Belastung, “strukturellen” Gegebenheiten und der individuellen Reaktion darauf entfaltet.

Auf den zweiten Blick liegt in dieser durchaus provokanten These eine große Chance: Burnout-gefährdete Personen sind den ihrem Leiden zugrundeliegenden Stress-Faktoren nicht hilflos ausgeliefert, sondern können das Burnout-Geschehen durch Achtsamkeit gegenüber den eigenen Bedürfnissen und den Warnsignalen ihres Körpers oft auch wirksam stoppen. Unter Gesundheitsexperten gilt inzwischen als erwiesen, dass Betroffene zumindest in den Anfangsphasen eines Burnouts vielfältige Möglichkeiten haben, den krankmachenden Prozessablauf zu unterbrechen und sich für einen “gesünderen Weg” durch Alltags- und Berufswelt zu entscheiden. Das Problem dabei: Meist überhören wir in dieser Phase die Warnsignale unseres Körpers und/oder unserer Seele und werden dann nach kürzerer oder längerer Zeit tatsächlich krank.

Aktive Bearbeitung äußerer und innerer Stressoren

Individuelle Burnout-Prävention – aber auch der Weg aus einem bereits manifesten, jedoch noch “frühen” Burnout – hat viel mit Selbstverantwortung und Sensibilität für die Anforderungen der eigenen Persönlichkeit zu tun. Richtig ist in den meisten Fällen – beispielsweise im Beruf – dass wir die Strukturen, in denen wir “funktionieren” müssen, nur in engen Grenzen ändern können, einen gewissen Spielraum gibt es trotzdem meist. Hierher gehören die Beantwortung der Frage, ob wir wirklich dauerhaft “perfekt” sein müssen ebenso wie die aktive Arbeit an einer positiven Work-Life-Balance und unseren Entspannungsfähigkeiten, das proaktive Aufarbeiten von Konflikten oder auch unser Umgang mit “Aufputschmitteln” wie Alkohol und Nikotin. Gleichzeitig geht es darum, “innere Stressoren” aufzuspüren und daraus resultierende Verhaltensmuster nachhaltig zu ändern.

Wer den bewussten Umgang mit Stress und Burnout-Risiken, aber auch den eigenen Alltags-Stereotypen schafft, wird mit erhöhter Leistungskraft und Lebensqualität belohnt. Das Experten-Team der Gesundheitsakademie Schmidbauer hilft Ihnen bei Erschöpfung und Burnout-Symptomen gern und individuell bei den ersten Schritten auf Ihrem “Neuen Weg”, der auch nach unserem Drei-Wochen-Intensivprogramm Ihren Alltag dauerhaft verändert und “lebenswerter” macht.

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Datum: Mittwoch, 23. Mai 2012 10:25
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