Zellgift Alkohol

 Alkohol ist ein Zellgift und kann verheerende Folgen für unsere Körperfunktionen haben

Dazu einige Fakten:

Wie wird das Zellgift Alkohol im Körper abgebaut?

Er heißt zwar „Trink“alkohol, er ist aber nur bis zu einer gewissen Menge genießbar. Denn Alkohol (Ethanol) ist ein Zellgift, das verheerende Folgen für den menschlichen Organismus hätte, gäbe es da nicht einen raffinierten Abbauprozess, der dafür sorgt, dass der Alkohol wieder in harmlose Stoffe zerkleinert und ausgeschieden wird.

Wie nimmt unser Körper das Zellgift auf?

Das Zellgift Alkohol (Ethanol) gelangt überwiegend über die Schleimhäute des Dünndarms in den Blutkreislauf, nur ein kleiner Teil über den Magen. Das Maximum der Blutalkoholkonzentration (BAK) – gemessen in Promille – wird innerhalb von 45 bis 75 Minuten erreicht. Bei Frauen ist die BAK aufgrund eines höheren Fettanteiles im Körper höher als bei Männern, d. h. sie werden schneller betrunken bei gleichem Konsum von Alkohol.

Wie erfolgt der Abbau des Zellgiftes Alkohol?

Der Abbau von Alkohol erfolgt in den Schleimhäuten des Magens und des Dünndarms, besonders aber in der Leber, die für den Abbau von Zellgiften sorgt. Dabei werden drei Stufen durchlaufen: Im ersten Schritt wird Alkohol durch das Enzym Alkoholdehydrogenase zu Acetaldehyd (ADH) umgewandelt, das für den Körper sehr schädlich ist. Im zweiten Schritt wird ADH mittels des Enzyms Aldehyddehydrogenase (ALDH) in Essigsäure umgewandelt, die für den Körper weniger problematisch ist. Im letzten Prozess werden durch einen Reihe an Enzymen Essigsäure zu Kohlendioxid und Wasser umgewandelt und schließlich ausgeschieden.

Die (Aus-)Wirkungen des Zellgiftes

Der Kopf brummt, der Magen spielt verrückt, man fühlt sich elend und geschwächt. Das sind die typischen Folgen der Konsumation des Zellgiftes Alkohol. Hervorgerufen werden diese Symptome nicht vom Alkohol selber, sondern von seinem Abbauprodukt, dem Acetaldehyd (ADH). Wie beschrieben sorgt das Enzym ALDH dafür, dass sich die schädlichen Auswirkungen des ADH in Grenzen halten. Die Verstoffwechselung von Alkohol lässt sich aber nicht beschleunigen. So nimmt die BAK mit einer konstanten Rate von 0,1 – 0,2 Promille pro Stunde ab. Hinzu kommt, dass nicht jeder Mensch im selben Maße über das Enzym ALDH verfügt, weshalb der „Kater“ bei gleichen getrunkenen Alkoholmengen unterschiedlich stark ausgeprägt sein kann.

Die Vermeidung von langfristigen Folgeschäden durch das Zellgift Alkohol

Ein moderater Genuss von Alkohol ist dringend zu befürworten, wenn wir nicht Gefahr laufen wollen, durch das Ethanol-Zellgift dauerhafte gesundheitliche Schäden zu erlangen. Maximal 12 g Alkohol (etwa 0,3 l Bier) sind für Frauen das empfohlene Maximum an einem Tag. Für Männer gilt eine Menge von 24 g.

 

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Datum: Freitag, 12. Juli 2013 9:00
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