Woran man Alkoholsucht erkennen kann

Alkohol ist eine gesellschaftlich akzeptierte Droge und als Stimmungsmacher überall willkommen. Somit ist der Weg in eine Suchtgefahr gesichert. Die Anzahl an Menschen mit einer Alkoholsucht steigt immer mehr und außer dass es zu körperlichen und psychischen Schäden führt, leidet auch das soziale Umfeld darunter. Ist Ihr Alkoholkonsum noch risikoarm oder entwickelt sich schon eine Abhängigkeit?

Ein Gläschen in Ehren kann niemand verwehren … Die Redensart kennt jeder, und sie trifft zu, wenn es um das gelegentliche Glas Wein zum Essen geht. Doch was, wenn das Glas zur Gewohnheit wird und sich ein zweites und drittes hinzugesellen? Ist das womöglich nicht nur ungesund, sondern schon eine Sucht?
Wer gelegentlich und in Maßen Alkohol zum Essen genießt, der gebraucht ihn. Wer ihn in Stresssituationen, bei Wut oder Trauer mit deutlichen Auswirkungen auf Körper oder Seele konsumiert (womöglich bis zum Rausch), der missbraucht ihn. Die nächste Stufe ist die Alkoholsucht. Sie kann sich schleichend einstellen.

Der Weg in die Alkoholsucht ist sehr tückisch

Eine “Einladung” zu trinken findet sich immer: Auf der Arbeit mit den Kollegen das “Feierabendbier”, zu Hause vor dem Fernseher das Glas Wein oder die Flasche Bier und Schnaps zum Entspannen, auf Dienstreisen die Hotelbar als Treffpunkt, bei Einsamkeit und Problemen die Flasche als der Seelentröster und beste Freund überhaupt.
Kommt es Ihnen bekannt vor? Gerade das alltägliche Verdrängen und Verharmlosen des Umgangs mit der Suchtgefahr macht den Ausweg und Annahme so schwierig.

Alkoholabhängig – erkennen Sie Ihre Grenzen!

Vieleicht denken Sie gerade “Ich und Alkoholabhängig? Das kann mir nicht passieren, ich trinke nicht viel und kann jeder Zeit aufhören wenn ich will” Doch der Weg in die Abhängigkeit verläuft meistens unbewusst, der Grad zwischen Genusstrinken und Gewohnheitstrinken mit der Suchtgefahr stehen sehr eng bei einander. Alleine schon 1 Liter Bier täglich reichen um abhängig zu werden oder Organschäden zu bekommen.
Eine Alkoholabhängigkeit geht mit Schuld- und Schamgefühlen einher. Oft versuchen Betroffene, ihren Konsum zu verheimlichen und finden Ausreden, auch vor sich selbst, die ihr Trinkverhalten rechtfertigen. Das ist die Krux: Wer tatsächlich süchtig ist, wird mit einer “Selbstdiagnose” unter Umständen Schwierigkeiten haben. Es gehört zum Krankheitsbild dazu, dass Abhängige ihre Sucht abstreiten und der Meinung sind, jederzeit mit dem Konsum der Droge aufhören zu können. Tatsächlich aber scheitern die Versuche, das Trinken zu beenden, immer wieder. Die Sucht ist nicht steuerbar.

Sie wollen mit einer Therapie Hilfe bekommen, endlich wieder weniger oder gar nicht mehr trinken, Ihre Beziehung retten, wieder etwas aus Ihrem Leben machen, sich wieder gut fühlen und stolz auf sich sein?

Wenden Sie sich an die Gesundheitsakademie Schmidbauer.

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Datum: Donnerstag, 3. Dezember 2015 10:14
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