Tipps zum richtigen Umgang mit Alkohol

Eigenkontrolle bei Alkohol kann helfen

Falls der persönliche Alkohol- Konsum über das Normalmaß hinausgeht oder man bereits Gesundheitsschäden dadurch erlitten hat, ist es höchste Zeit, sich ernsthaft mit dem eigenen Trinkverhalten auseinanderzusetzen. Um die momentan aufgenommene Alkoholmenge festzustellen, empfiehlt es sich, ein Trink-„Tagebuch“ anzulegen. Dies sollte über mehrere Wochen geführt werden, damit der durchschnittliche Alkoholkonsum richtig beurteilt werden kann. Dazu werden alle alkoholhaltigen Getränke mit der entsprechenden Menge täglich protokolliert.

Risikogruppen

Frauen

haben ein höheres Risiko, abhängig zu werden und zu erkranken, als Männer. Dies liegt unter anderem daran, dass Frauen einen geringeren Körperflüssigkeitsanteil als Männer aufweisen, dafür aber mehr Körperfett besitzen. Alkohol verteilt sich aber ausschließlich in der Körperflüssigkeit.

Generell haben alle Personen ein gesteigertes Risiko alkoholabhängig zu werden, die regelmäßig mehr als 40 – 50 g Alkohol pro Tag (Männer) und 20 – 30 g pro Tag (Frauen) konsumieren.

Jugendlichen

sollte ein ganz bewusster Umgang mit alkoholischen Getränken und Mixgetränken beigebracht werden. Problematisch ist es, wenn man nur mit Alkohol Spaß haben kann und auf diese Weise regelmäßiges und übermäßiges Trinken vorprogrammiert sind. Empfehlenswert ist, bei Feiern und Festlichkeiten zu versuchen, seinen Konsum auf ein moderates Maß zu reduzieren oder auch einmal ganz zu verzichten.

Vorbild den Kindern

Eltern sollten ihren Kindern ein Vorbild beim ordnungsgemäßen Umgang sein. Oft übernehmen Kinder Verhaltensweisen bezüglich des Konsums von ihren Eltern. Alkohol sollte kein Mittel der Konfliktlösung sein oder als Ablenkung von Problemen genutzt werden. Am effektivsten bewahrt man seine Kinder vor einer späteren Abhängigkeit, wenn man den bewussten und kontrollierten Alkoholgenuss aktiv vorlebt. Zudem sollte man mit seinen Kindern über die Gefahren des Alkoholkonsums und seine schädlichen Folgen sprechen.

Dafür kann auch das Infotelefon der Suchtberatung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung genutzt werden. Die Ansprechpartner dort sind versierte Experten auf dem Gebiet der Suchtvorbeugung und können zahlreiche Fragen zum Thema Alkohol und Sucht beantworten.

Allem Anfang zu wehren und Jugendliche über die Gefahren des Alkohols aufzuklären sollte die Pflicht eines jeden Elternteils oder (Mit-) Erziehers sein.

 

 

 

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Datum: Mittwoch, 3. Juli 2013 14:56
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