Tipps für die Reduzierung des Alkoholkonsums

Wichtig ist, sein eigenes Trinkverhalten zu überdenken und in die Richtung eines moderaten Alkoholgenusses zu lenken. Gerade Menschen, die bei sich festgestellt haben, dass ihr Alkoholkonsum über das Normalmaß hinausgeht, sollten die Trinkmenge reduzieren. Ansonsten laufen sie Gefahr, langfristig einer Alkoholsucht zu erliegen.

In vielen Gemeinschaften ist es angesagt, sich bereits vor der eigentlichen Party zu betrinken. Oftmals werden in sehr kurzer Zeit hochprozentige Spirituosen getrunken, um schnell einen hohen Alkoholpegel zu erreichen. Dabei ist das Risiko für eine Alkoholvergiftung sehr hoch. Deswegen ist es empfehlenswert, sich beim Trinken genügend Zeit zu lassen und auf hochprozentige Spirituosen zu verzichten.

Aufgrund dessen, dass Alkohol dem Körper Wasser “entzieht”, kann Alkohol nicht als Durstlöscher eingesetzt werden. Bevor man mit dem eigentlichen Alkoholtrinken anfängt, sollten mehrere alkoholfreie Getränke wie Wasser oder Fruchtsaftschorlen und getrunken werden, auch begleitend zu Alkoholkonsum sollte man für ein Glas Alkohol, z.B. Wein, dieselbe Menge Wasser trinken.

Es kommt nicht selten vor in der heuteigen Gesellschaft, dass ein Gruppenzwang aufgebaut wird und man zum Trinken fast genötigt wird. Auch wenn es schwer fällt, ist es besser, solche Aufforderungen oder Versuchungen zu meiden. Die Einladung zu alkoholischen Getränken kann und sollte des Öfteren in einer höflichen, aber bestimmten Art und Weise abgelehnt werden. Die Angst vor einer verärgerten Reaktion des Gegenübers ist oftmals unbegründet.

Obwohl der Grundsatz vielen heutzutage überholt scheint, gilt nach wie vor, dass man auch ohne Alkohol Spaß haben kann. Man sollte sich an Bekannten und Freunden orientieren, welche wenig oder keinen Alkohol trinken und trotzdem “eine gute Zeit” haben können. Exzessive Trinkspiele und sogenannte „Flatrate-Parties“ bergen immer die Gefahr einer Alkoholvergiftung in sich.

Das Auftreten von Problemen ist ein normales Vorkommnis im Leben. Wichtig ist, dass man seine Probleme mit vertrauten Personen wie Freunden oder Eltern bespricht und sie aktiv angeht. Alkohol ist hingegen kein adäquates Mittel, um seine Probleme zu lösen. Im Gegenteil, oftmals steigern sich die Probleme und man ist nicht mehr in der Lage, sie angemessen zu lösen.

Wer Hilfe für sich oder seine Angehörigen sucht, sollte damit nicht alleine bleiben. Es gibt professionell ausgebildete Therapeuten und Fachleute, die sich solcher Probleme annehmen können.

 

 

 

 

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Datum: Dienstag, 16. Juli 2013 12:38
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