Positives Denken

Postives Denken ist auch für den Suchtkranken erlernbar!

Der Weg zurück ins positive Leben

Eine der philosophischen Grundlagen für einen Weg zurück ins positive Leben ist das ganzheitliche Denken. In Einzelgesprächen (Coaching) oder gruppendynamischen Übungen wird daher ein einem Training gegen Alkohol, Nikotin, Depressionen, Ängste und Burn-Out immer wieder die Frage gestellt: Stimmen unser Denken und Handeln auch überein, sind sie ganzheitlich ausgerichtet auf uns selbst, auf die Mitmenschen und auf die Umwelt?

Im Mittelpunkt des Trainings stehen das Erlernen des positiven Denkens und die Elimination des negativen Denkens. Positives Denken wirkt sich auf alle Bereiche des Lebens aus: auf Gesundheit, seelisches Wohlbefinden, auf geistigen Fähigkeiten und auf die Wahrnehmung, besonders auf die zwischenmenschlichen Beziehungen.

Das seelische Befinden positiv denkender Menschen ist überwiegend gut. Sie wissen, dass sie sich fühlen, wie sie denken, und dass sie darüber bestimmen, wie sie denken. Da sie vielem etwas Positives abgewinnen, kommen sie selten in die Lage, dass ihre Stimmung für lange Zeit in den Keller geht. Gewiss: Auch sie fühlen sich manchmal bedrückt oder niedergeschlagen. Doch dieses Unwohlsein hält nicht sehr lange an. Sie betrachten Niederlagen oder Misserfolge als etwas Vorübergehendes, als einen kurzfristigen Rückschlag und fühlen sich durch ihn erst recht angestachelt, ihr Ziel zu erreichen.

Die positive Grundstimmung positiv denkender Menschen bewirkt auch, dass ihre Sinnesorgane besser funktionieren. So hat man festgestellt, dass positiv eingestellte und damit ausgeglichene Menschen eine bessere Merkfähigkeit haben, kreativer und ideenreicher sind, besser sehen und hören.

Positiv denkende Menschen erfreuen sich in der Regel sehr guter körperlicher Gesundheit, da das seelische und körperliche Wohlbefinden eng miteinander verknüpft sind. Ein positives Lebensgefühl wirkt auf unsere inneren Organe wie ein Lebenselixier. Optimisten bleiben länger jung und gesund. eingestellte Menschen. Wenn Optimisten doch einmal krank werden, dann richten sie ihre ganze Energie auf das Gesundwerden, indem sie durch positive Vorstellungen und Selbstgespräche ihre inneren Selbstheilungskräfte mobilisieren. Krankheiten sind für sie ein Warnsignal, dass sie in einem Bereich ihres Lebens krankmachende Denk- und Verhaltensgewohnheiten haben, die es noch zu verbessern gilt.

Positives Denken kann man also erlernen, mit ihm lassen sich Rückschläge und Tiefen bei der Entzugs- und Entwöhnungsbehandlung optimal angehen, mit der Gegensteuerung des positiven Denkens wird vor allem beim Alkoholiker sehr effizient der Rückfallgefahr vorgebeugt.

Be Sociable, Share!

Autor:
Datum: Freitag, 21. Mai 2010 8:39
Trackback: Trackback-URL Themengebiet: Alkoholsucht

Feed zum Beitrag: RSS 2.0 Diesen Artikel kommentieren

Kommentar abgeben