Liegt es etwa an den Genen?

Es gibt Menschen denen fällt es schwer, nach ein oder zwei Flaschen Bier einfach aufzuhören. Da kann man sich schon mal fragen ob es an den Erbanlagen liegen kann? Laut einer Studie des Nationalen Genomforschungsnetzes trinken Menschen mit einem speziellen Gendefekt nicht häufiger, aber um einiges mehr. Experten entschlüsselten zwei Veränderungen im Gen CRHR1, Betroffene betrinken sich doppelt so oft als Menschen ohne diese Genvariante. Wobei sie nicht häufiger trinken als andere, aber im Schnitt einiges mehr. Auch unter Stress trinken sie um einiges mehr Alkohol. Beide Genveränderungen sind weit verbreitet, etwa jeder Fünfte weist diese Genveränderung auf.
Leider wird bis zu 50 Prozent die Alkoholsucht vererbt und wenn man dann nicht aufpasst, ist man schnell in einem Teufelskreislauf und leidet unter seiner Alkoholabhängigkeit. Einige fangen das Trinken erst an wenn sie nicht mehr gegen Ihren alltäglichen Stress ankämpfen können und durch den Alkohol einen Ausweg suchen, der Sie nur noch weiter ins Abseits befördert.
Aber es liegt noch immer in Ihrer Hand ob sie zum Alkoholiker werden oder nicht. Auch wenn laut dieser Studie das Risiko viermal höher ist Alkoholabhängig zu werden wenn ein Elternteil auch unter der Alkoholsucht leidet. Alkoholiker neigen leider oft dazu die Schuld bei anderen zu suchen, auch bei seinen Eltern, aber es liegt immer an einem selbst ob er Opfer des Alkohols wird oder ob er ein Leben ohne Alkohol führen kann. Die ersten Schritte müssen Sie machen, es kann Sie keiner zu einem Alkohol freiem Leben zwingen. Wenn Sie sich dazu entschlossen haben ein Leben ohne Alkohol zu führen, wir von der Gesundheitsakademie Schmidbauer begleiten Sie gerne auf Ihrem weiteren Weg, vereinbaren Sie noch heute einen Termin unter +49 (0)8563 / 97 78 01 von 8.00 bis 19.00 Uhr.

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Datum: Dienstag, 27. Juli 2010 12:25
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