Konfliktbewältigung in der Alkoholentwöhnung

Konflikt- und Krisenmanagement als Voraussetzung für nachhaltige Abstinenz und Kontrolle

Konflikte sind ein integraler Bestandteil des Zusammenlebens, sie sind quasi als Antrieb zum Wachsen und Reifen unumgänglich. Allzu leicht werden Konflikte aber als Kampfsituation wahrgenommen und entwickeln dann eine Eigendynamik, die friedliche, gewaltfreie und konstruktive Lösungen des Konfliktes unmöglich macht.Die unbefriedigende Lösung von Konflikten oder nicht ausgetragene Konflikte wiederum führen meist zu seelischem Leid. Faule Kompromisse als Scheinlösungen von Konflikten oder die Verdrängung des eigentlichen Grundkonflikts äußern sich dann alsbald in Neurosen und Wiederholungszwängen – ideale Voraussetzungen, um in Abhängigkeit von Suchtmitteln zu geraten oder diese als Ersatzhandlung einzuführen

Innere Konflikte entwickeln sich zwischen unserem, wie Siegmund Freud es formulierte “ES”, “ICH” und “ÜBER-ICH”. Und das Über-Ich wiederum ist am leichtesten in Alkohol aufzulösen……!

So wird deutlich, dass im 21-Tage-Powertraining gegen Alkohol und andere Süchte in der Gesundheitsakademie „Der neue Weg“ das Thema „Konflikt- und Krisenmanagement“ mehr ist, als nur das Trainieren von Konfliktlösungsstrategien. Es ist gleichermaßen die Analyse von Konfliktursachen wie das Anbahnen einer neuen Lebensphase nach Entzug und Entwöhnung. Es geht letztlich darum, unangepasste Konsummuster zu verlernen und durch gesundes Konsumverhalten zu ersetzen.

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Datum: Donnerstag, 27. Mai 2010 16:09
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