Co-Abhängigkeit und Alkohol in der Schwangerschaft

Unter dem Begriff der Co-Abhängigkeit versteht man das komplizierte Wechselspiel zwischen Abhängigen und seiner Umwelt. Kollegen, Freunde, Lebenspartner usw. können sich spiegelbildlich zu den Störungen der Alkoholsucht ergeben.
Beschützer und Erklärungsphase
Sie zeichnet sich durch übertriebenes Mitgefühl, Verständnis und Nachsicht aus. Man mischt sich nicht in die Angelegenheiten des Betroffenen ein, da dieser ohnehin genug Probleme hat. Dennoch leidet man mit dem Betroffenen.
Helferdrang- oder Kontrollphase
Im Vordergrund steht eine gewisse Erwartungshaltung, man toleriert und entschuldigt noch die Alkoholprobleme, spricht diese auch an und verknüpft damit die Erwartung, dass der Betreffende in Zukunft weniger trinken sollte. Man entwickelt sich zum Pseudo-Therapeuten investiert emotional viel wird aber, da Versprechen die gerne gegeben werden nicht erfüllt werden, verliert sich der Helfer in Frustrationen den Betroffenen nicht aus der Sucht führen zu können.
Aussonderungsphase
Der „Helfer“ hält sich zuerst zurück beobachtet, geht aber dann aktiv auf den Patienten zu. Oft wird er aggressiv und grenzt ihn quasi als Bestrafung aus.
Folgen des Alkoholismus
Steigerung der Magensäure (darauf folgend alle Arten von Mangelkrankheiten), Hirnschäden (Kleinhirndegeneration, diffuser Hirnabbau), Nervenentzündung, Blutbildveränderungen, Augenerkrankungen, Zittern, Schlafstörungen, Herzmuskelerkrankungen, Leberschäden (Fettleber, Hepatitis, Leberzirrhosen) und Impotenz sind Folgen des Alkoholmissbrauchs. Grob gesagt: es gibt kein Organ das nicht vom Alkohol angegriffen wird.
Alkohol in der Schwangerschaft
Wird das Kind durch den Alkoholkonsum der Mutter geschädigt spricht man vom “fetalen Alkoholsyndrom“. Wiederum sind die Faktoren die zur Schädigung des Kindes führen sehr individuell. Mögliche Schäden sind:

  • Kleinwuchs, niederes Gewicht, wenig Unterhautfettgewebe.
  • Auffälligkeiten am Schädel, z. B. fliehendes Kinn, verkürzter Nasenrücken, Wolfsrachen.
  • Fehlbildungen innerer Organe, z.B. Herzfehler, Veränderungen im Genitalbereich (Harnwege)
  • Am fatalsten sind aber die defekte am Hirn: 40% aller „Alkoholkinder“ sind schwerst behindert. Und 90% aller alkoholgeschädigten Kinder sind Minderbegabt.

(Quelle: Auszüge eines Referats / Autor unbekannt)

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Datum: Dienstag, 9. November 2010 12:18
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