Alkohol im Straßenverkehr

Schon eine Blutalkoholkonzentration von 0,3 Promille führt bei Verkehrsteilnehmern zu physiologischen Beeinträchtigungen, die sich vor allem in unerwarteten Situationen durch eine verlängerte Reaktionszeit, durch visuelle Wahrnehmungsstörungen und durch Selbstüberschätzung bemerkbar machen. Deshalb kann bereits bei Anzeichen von Fahrunsicherheit (Schlangenlinien fahren) ab 0,3 Promille die Fahrerlaubnis eingezogen werden (§ 316 StGB). Im Übrigen gilt die 0,5-Promille-Grenze, ab der eine Teilnahme am Straßenverkehr untersagt ist. Das Risiko, bei einem Blutalkoholgehalt von 0,8 Promille einen tödlichen Unfall zu erleiden, ist viermal so hoch gegenüber dem nüchternen Zustand, bei 1,6 Promille sogar 35-mal so hoch. Im Jahr 2001 ereigneten sich 25.690 Alkoholunfälle mit Personenschaden. Dabei verunglückten 43.426 Menschen, von denen 909 starben.
Wenn Verkehrsteilnehmer einen Unfall vorsätzlich oder durch grobe Fahrlässigkeit (Alkoholkonsum) herbeiführen, sind die Versicherungen von ihrer Zahlungsverpflichtung befreit. Dies bedeutet im Falle des Falles, müssen die Verursacher oder Ihre Hinterbliebenen für den Schaden des Anderen im vollen Umfang aufkommen.
(Quelle: BZgA)

Wie Sie bereits in diesem kleinem Auszug lesen konnten, kann es schwerwiegende Folgen für jeden haben der unter Alkoholeinfluss am Straßenverkehr teilnimmt. Nicht nur die eigene Gesundheit steht auf dem Spiel, sondern auch die eigene Existenz, wenn die Versicherung sich weigert zu zahlen. Lassen Sie es erst gar nicht so weit kommen, wir von der Gesundheitsakademie Schmidbauer helfen Ihnen gerne, rufen Sie uns an +49 (0)8563 / 97 78 01 von 8.00 bis 19.00 Uhr. Wir stehen gerne zu einem vertraulichen Gespräch zur Verfügung.

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Datum: Dienstag, 4. Januar 2011 12:19
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