Beiträge vom November, 2010

Wie wirkt Alkohol überhaupt?

Dienstag, 23. November 2010 12:29

Alkohol dringt über die Schleimhäute rasch in die Blutbahn und durchströmt den gesamten Organismus. Er beeinflusst vor allem die Zentren des Gehirns, die das Bewusstsein und die Gefühle steuern. Die Wirkung ist zunächst anregend, geht später aber in eine Betäubung über. Ab ca. 0,2 Promille verändern sich subjektives Erleben und persönliches Verhalten. Man fühlt sich zwangloser und freier. Alles scheint machbar. Gut zu beobachten ist zum Beispiel, dass Männer im alkoholisierten Zustand offener auf Frauen zugehen und sie ansprechen (umgekehrt ebenso), als sie es nüchtern tun würden. [...]

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Jugendliche trinken wie nie

Dienstag, 16. November 2010 11:46

Alkoholsucht und psychische Störungen sind die Volkskrankheit junger Menschen zwischen 12 und 21 Jahren. Zu diesem Ergebnis kommt das aktuelle Weißbuch der Krankenkassen in Zusammenarbeit mit der Medizinischen Hochschule Hannover. Forscher werteten Krankengeschichten von über 200.000 Jungendlichen und jungen Erwachsenen aus. Danach schnellte der Alkoholmissbrauch in diesem Alter zwischen 2000 und 2009 um 166 Prozent in die Höhe. [...]

Thema: Alkoholsucht, Drogensucht | Kommentare (0) | Autor:

Co-Abhängigkeit und Alkohol in der Schwangerschaft

Dienstag, 9. November 2010 12:18

Unter dem Begriff der Co-Abhängigkeit versteht man das komplizierte Wechselspiel zwischen Abhängigen und seiner Umwelt. Kollegen, Freunde, Lebenspartner usw. können sich spiegelbildlich zu den Störungen der Alkoholsucht ergeben.
Beschützer und Erklärungsphase
Sie zeichnet sich durch übertriebenes Mitgefühl, Verständnis und Nachsicht aus. Man mischt sich nicht in die Angelegenheiten des Betroffenen ein, da dieser ohnehin genug Probleme hat. Dennoch leidet man mit dem Betroffenen. [...]

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Der Entzug eines Alkoholikers

Dienstag, 2. November 2010 12:10

Körperliche Abhängigkeit entsteht nur dann, wenn täglich über einen langen Zeitraum eine bestimmte Mindestmenge konsumiert wird. Die Substanz wird in das biochemische Gleichgewicht eingebaut (wie auch bei anderen Drogen). Es wird zunehmend mehr von dieser Substanz benötigt um die gleiche Wirkung zu erzielen. Wird der Konsum eingeschränkt gerät dieses biochemische Gleichgewicht in Unordnung. Zittern, Schweißausbrüche, Unruhe, Angst ,bis hin zu Halluzinationen sind die Entzugserscheinungen. Im Extremfall können diese Entzugserscheinungen tödlich sein. Beim Entzug ist das wichtigste den Betroffenen nicht als Schuldigen sondern als Opfer zu betrachten. Die körperliche Entgiftung ist bereits nach 10 Tagen abgeschlossen. Als chemische Mittel werden Benzodiazepinen und Clomethaziol gegeben. Letzteres hilft auch beim Kater. Diese Entzugsbehandlung ist nur ein Teil, der allein nur äußerst selten zu bleibender Stabilität führt. [...]

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