Beiträge vom Juni, 2010

Alkoholprobleme betreffen nie nur einen Menschen alleine

Mittwoch, 30. Juni 2010 11:29

Freunde, Kollegen, Familienangehörige und besonders Partner oder Partnerin und die eigenen Kinder sind mitbetroffen. Sie sind die ersten die sich häufig um Hilfe bemühen und leider nicht selten entmutigende Erfahrungen dabei machen. Auf Bitten, Versprechungen und Enttäuschungen folgen meist Ängste, Drohungen und Streit, ändern tut sich meistens aber nichts.
Man kann es nicht erzwingen, das ein Alkoholkranker Hilfe annimmt, die Bereitschaft trocken zu werden muss von Ihm selber kommen. Angehörige können dennoch etwas beitragen, dass die Betroffenen zur Einsicht kommen und bereit sind Hilfe anzunehmen. [...]

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Wie gefährlich ist Alkohol in der Schwangerschaft?

Montag, 28. Juni 2010 12:20

Gleich mal vorne weg, Alkoholmissbrauch in der Schwangerschaft, grenzt an Kindesmissbrauch.
Wenn Mütter in der Schwangerschaft Alkohol trinken, kommt Ihr Baby oft mit Schädigung des Gehirns zur Welt. In Deutschland sind es laut einer Statistik bis zu 4000 pro Jahr, auch nur ein Schluck Alkohol während der Schwangerschaft kann zu Schädigungen führen, denn der getrunkene Alkohol wird vom Säugling im Mutterleib nur sehr langsam abgebaut, in einzelnen Fällen kann auch Gewebe absterben. Das Krankheitsbild, das auf Schädigung durch Alkoholmissbrauch der Mutter zurückzuführen ist, wird als Fetale Alkoholspektrum-Störung, kurz FAS zusammengefasst. Bei einem ausgeprägten FAS leiden Kinder meist unter körperlichen Missbildungen, Wachstumsstörungen und können geistig beeinträchtigt sein. Da in vielen Fällen nicht alle Symptome auftreten, bemerken Ärzte und Eltern es oft erst sehr spät, und wundern sich warum Ihr Kind durch Aggressivotät auffällt oder Lernschwierigkeiten hat. [...]

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Gefahren für trockene Alkoholiker

Freitag, 25. Juni 2010 11:59

Hat man aufgehört Alkohol zu trinken beginnt erst die richtige Arbeit, denn die Gefahren für einen Rückfall sind immer gegenwärtig. Was keiner vermutet: täglich begegnen uns Dinge, die einen Rückfall in die Alkoholsucht bedeuten können. Nur wer sich bewusst auf ein Alkohol freies Leben einstellt, kennt die täglichen Situationen. Trockene Alkoholiker müssen sehr viele Dinge in Ihrem Leben ändern, meistens sogar neu erlernen. Negative Erfahrungen hat schon jeder gemacht, für einen ehemaligen Alkoholsüchtigen können sie verheerend sein. [...]

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Gemeinsam nach neuen Wegen suchen!

Mittwoch, 23. Juni 2010 11:07

Die Gesundheitsakademie Schmidbauer hilft Ihnen dabei.

Im ersten offenen Gespräch mit einer fachkundigen Person wird über Ihre momentane Lebenssituation geredet und weitergehende Schritte geplant und eingeleitet. Wird beim ersten Termin eine vertrauensvolle und offene Gesprächsatmosphäre geschaffen, bekommt man auch NICHT das Gefühl „Ich werde nicht verstanden“ oder „Ich werde unter Druck gesetzt“, den wer sich bedrängt fühlt, der lässt sich auch nicht helfen. [...]

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Mein erster Termin, was muss ich beachten?

Montag, 21. Juni 2010 12:06

Sie haben den ersten Schritt gemacht, Sie stehen nun zu Ihrer Alkoholsucht und haben einen Termin für eine fachliche Hilfe, um von Ihrer Sucht wegzukommen. Was nun werden Sie sich fragen, was muss ich alles beachten, worauf wird im ersten Gespräch geachtet, welche Angaben wollen die von mir. Machen Sie sich keinen Kopf, hier werden wir Ihnen ein paar Beispiele aufzeigen, damit Sie optimal auf Ihr fachliches Erstgespräch vorbereitet sind. Denn es ist sinnvoll, sich bereits über einige Fragen Gedanken zu machen, die in einem Erstgespräch besprochen werden könnten: [...]

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Fachliche Hilfe annehmen ist nicht leicht

Freitag, 18. Juni 2010 12:02

Natürlich werden Sie zunächst erstmal versuchen, die bestehende Alkoholsucht auf eigene Faust loszuwerden. Untersuchungen bestätigen, dass dies einem sehr geringen Teil der Menschen die ein Alkoholproblem haben auch gelingt. Dem Großteil der Betroffenen gelingt es aber nicht. [...]

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Kosten der Sucht

Mittwoch, 16. Juni 2010 11:53

Süchte jeder Art (Alkohol, Drogen, Medikamente usw.) haben vielerlei „Kosten“ auf vielerlei Ebenen. Hier sprechen wir im Überblick die wichtigsten Bereiche an:

Psychische Ebene: Zu den psychischen und emotionalen Kosten gehören oft die Stimmungslabilität, emotional Abstumpfung, Lügenhaftigkeit, negative Wesensveränderungen (e.g., Unzuverlässigkeit), vermehrte Angst, Aggressionen oder Depressionen bis hin zu Psychosen.

Kognitive (intellektuelle) Ebene: Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen, verringerte Kreativität, Verlangsamung des Denkens, Einengung der Interessen, Verlust von Kritik- und Urteilsfähigkeit können als Folgen der Sucht auftreten bis hin zur Hepatischen Enzephalopathie oder zum Korsakow-Syndrom . [...]

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Alkoholmissbrauch und Alkoholabhängigkeit

Freitag, 11. Juni 2010 12:36

Wie kann man Alkoholabhängigkeit erkennen?

Die Menge des getrunkenen Alkohols weist eventuell auf eine bestehende gesundheitliche Gefährdung durch Alkohol hin und kann auf Alkoholabhängigkeit bzw. Alkoholmissbrauch hindeuten.

„Missbrauch von Alkohol“ bezeichnet unabhängig von der getrunkenen Menge, jeder Konsum von Alkohol, der zu sozialen, psychischen oder körperlichen Schäden führt. Mögliche Schäden sind neben den erwähnten Folgen, unter anderem Unfälle im Verkehr und am Arbeitsplatz sowie finanzielle Probleme in Partnerschaft oder Familie. Wer betrunken ist neigt gerne zum Ausbruch von Aggression und Gewalt gegen andere. Laut polizeilichen Erkenntnissen werden fast ein viertel aller Gewalttaten unter Alkoholeinfluss ausgeübt. [...]

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Stufen der Sucht, Teil IV

Montag, 7. Juni 2010 11:52

Alle stoffgebundenen Süchte verlaufen entlang eines Stufenmodells, das wie folgt beschrieben werden kann: Nach dem euphorischen Anfangsstadium (Stufen der Sucht, Teil I) und dem anschließenden kritischen Gewöhnungsstadium (Stufen der Sucht, Teil II) entwickelt sich die Sucht oft ins Abhängigkeitsstadium (Stufen der Sucht, Teil III) weiter. Wenn der/die Betroffene keine Hilfe sucht, bekommt oder annimmt, steht am Ende der Entwicklung das chronische Abbaustadium. Der Körper des/der Süchtigen ist bereits so ausgezehrt oder belastet, dass die Toleranz für das Suchtmittel abnimmt. Der soziale Abstieg (z.B. Obdachlosigkeit, Armut, Isolation) und der seelische, geistige und körperliche Abbau schreitet oft sehr schnell voran – für alle erkennbar. Deshalb ist das chronische Abbaustadium in den Augen der meisten Menschen das identifizierbare Gesicht der Sucht („Ein Alkoholiker sieht aus wie ‚der Penner unter der Brücke‘“). Tatsache ist jedoch, dass die Sucht viele Vorstufen und Gesichter hat, die erkannt und behandelt werden sollten, bevor es zu spät ist. Denn in letzter Konsequenz ist die Sucht eine oft tödlich verlaufende Krankheit.

Wenn Sie nicht sicher sind, ob Sie Probleme mit Drogen oder Alkohol haben oder wo Sie Hilfe finden können, rufen Sie uns an +49 (0)8563 / 97 78 01 von 8.00 bis 19.00 Uhr.

Wir stehen gerne zu einem vertraulichen Gespräch zur Verfügung.
Ihr Team der Gesundheitsakademie Schmidbauer

Thema: Alkoholsucht, Drogensucht | Kommentare (0) | Autor:

Steckt in Ihnen ein Alkoholiker?

Samstag, 5. Juni 2010 12:18

Jugendliche fangen oft schon mit 15, 16 Jahren an regelmäßig Alkohol zu trinken. Das gehöre eben dazu. Nach dem Fussballtraining oder auf Geburtstagspartys geht es zuweilen ziemlich hoch her, Alkohol trinken wird zum Gruppenzwang. [...]

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